Das ökonomische Prinzip

Es ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltiges Handeln, nicht nur bei Unternehmen sondern auch bei Einzelpersonen. Es ist das Leuchtfeuer des Homo Œconomicus – die Rede ist vom ökonomischen Prinzip.

Die meisten Menschen kennen seine beiden Grundformen:

  • Bei gegebenem Mitteleinsatz ist der maximale Output anzustreben.
  • Bei minimalem Mitteleinsatz ist ein gegebener Output anzustreben.

Gerade in einer Zeit, in der Ziele sich ständig bewegen, Strategien sich beinahe täglich anpassen müssen und man eigentlich nichts wirklich unter Kontrolle hat, eignet sich die dritte Form des Prinzips sehr gut, um Wirtschaftlichkeit allgemein zu beschreiben:

  • Das Verhältnis von Input und Output ist optimal abzustimmen.

Klingt alles sehr einleuchtend, oder? Und obwohl man annehmen darf, dass sich mit diesem Prinzip praktisch jeder mit einigermaßen wirtschaftlichem Verständnis schon mal beschäftigen musste, bin ich regelmäßig darüber verwundert, wie viele Menschen sich der folgenden Regel unterwerfen:

  • Bei minimalem Mitteleinsatz ist der maximale Output anzustreben.

Das kommt Ihnen bekannt vor? Dafür gibt es viele Attribute: dumm, dreist, sinnfrei sind nur einige. Es ist mir jedoch ein Anliegen, folgendes klarzustellen: Mit dem ökonomischen Prinzip hat das nichts zu tun.

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